Wenn wir uns nur damit beschäftigen, Agenten zusammen zu klicken, die unsere langweilige Arbeit machen, während wir sie «überwachen» wird ein finsteres Zeitalter für die Menschen im Regelkreis der Rechnerwolke («Human in the loop») anbrechen.
Überlassen wir die Welt nicht nur den «Erbsenzählern», den «MBAs», den Controllern, «Sparefrohs» und den Vernichtern menschlicher Arbeit, sondern werden wir alle Ingenieure, also «Kunstmeister», die sich mit Verstand und Erfindungsgabe dafür interessieren, was uns KI ermöglichen kann.
Nicht Automatisierung, Workflows oder Agenten, die selbstständig agieren, ist der Nutzen von KI, sondern die Möglichkeit, dass Mensch und Maschine inspiriert und leidenschaftlich gemeinsam innovativ und kreativ sind, lernen, reflektieren und träumen. Dabei magische und revolutionäre Dinge entwickeln, die nützen und unser Leben bereichern, unsere Produktivität erhöhen und Spaß machen, alles, was uns nach den Sternen greifen lässt, jenseits jeder Vorstellungskraft.
Beschreiten wir neue Wege der kreativen Entwicklung durch das Zusammenwirken zwischen menschlichem Geist und der Leistungsfähigkeit der KI.
Nutzen wir KI für Experimente, um Zeit und Ressourcen zu sparen, stilistische Versuche künstlerischer Entwicklung ohne Einschränkungen zu unternehmen und einfach Spaß zu haben.
Dazu benötigen wir drei Kompetenzen: die Fähigkeit, Kontext und Anweisungen in menschlicher Sprache exakt auszudrücken; die Fähigkeit, sich in der Sprache des Computers auszudrücken, also zu programmieren; Neugierde, um die richtigen Fragen zu stellen.
Lassen wir uns nicht von den Schwachköpfen unterkriegen.
